Smart Home oder Smart Spion – wenn intelligente Haushaltsgeräte anfangen zu spionieren

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Smart Home oder Smart Spion (Bildquelle: bbc.co.uk)

Smart Home oder Smart Spion (Bildquelle: bbc.co.uk)

Intelligente Haushaltsgeräte sind eigentlich genau das, was man sich für eine Smart Home Lösung wünscht. Doch wie weit sollte die Intelligenz dieser Haushaltsgeräte gehen. Wenn man einem Bericht des russischen Fernsehens und der BBC Glauben schenken darf, können beispielsweise Bügeleisen aus China mehr als uns in unserer Hausarbeit unterstützen. In einem Beitrag des russischen TV Senders Rossiya 24 ist zu sehen, wie ein chinesischer Techniker wahllos ein Dampfbügeleisen aus einer Palette dieser Geräte herauspickt. Dieses Gerät wird geöffnet und gibt den in seinem Inhalt verborgenen Spionage Chip frei. Zudem findet sich in dem aus China stammenden Dampfbügeleisen ein kleines Mikrofon.

Versteckte Chips können Netzwerke infiltrieren

Laut dem Sprecher der Fernsehsendung sollen solche Vorrichtungen die in Haushaltsgeräten aus China versteckt sind hauptsächlich dazu genutzt werden Computerviren zu verbreiten. Man könne damit beispielsweise ein ungeschütztes WLan in einem 200 Meter Umkreis entern. In eben dieser Reportage des russischen Fernsehsenders wird zudem ein Importeur zitiert, der Angab, dass mit Hilfe dieser versteckten Chips Firmennetzwerke infiltriert wurden. Diese hätten beispielsweise ohne Wissen der jeweiligen Administratoren sogenannte Spam Emails versendet.

Datenspionage und geknackte Passwörter bedeuten Gefahr für Privatleute und Unternehmen

Außer den Dampfbügeleisen sollen auch weitere Geräte wie Mobiltelefone (Smartphones), Wasserkocher oder Kameras die auf dem Armaturenbrett des Autos eingesetzt werden können mit solchen Chips versehen worden sein. Nach dem aktivieren suchen diese Chips nach einem verfügbaren Netzwerk und gehen daran einen Passwortschutz zu knacken wenn dieser überhaupt vorhanden ist. Ebenso hört die Aktivität dieser Chips nicht damit auf, Spam Mails zu versenden. Vielmehr sind sie auch in der Lage weitere Passwörter zu knacken und Daten auszuspionieren. Auch wenn sich das alles ein wenig nach Panikmache anhört, scheint doch etwas an diesen Berichten zu sein, wenn selbst die renommierte BBC diesen Beitrag weiterhin online lässt.

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